• Ordnung: Raubtiere, Familie: Ohrenrobben, Gattungen: Südlicher Seebär, Nördlicher Seebär

    Südlicher Seebär

    Art: Südamerikanischer Seebär (Arctocephalus australis)

    Verbreitung: Peru bis Chile (Pazifik) und Südbrasilien bis Argentinie (Atlantik)

    Länge: Weibchen bis 1,4 m, Männchen bis 1,9 m

     

    Art: Neuseeländischer Seebär (Arctocephalus forsteri)

    Verbreitung: Südinseln Neuseelands und Südwest-Australien

    Länge: Weibchen bis 1,5 m, Männchen

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  • Ordnung: Raubtiere, Familie: Hundsrobben, Gattung: Echte Hundsrobben

    Art: Seehund (Phoca vitulina)

    Verbreitung: Sandstrände der Atlantik- und Pazifikküsten auf der Nordhalbkugel

    Länge: Weibchen: 1,4 m, Männchen 1,7 m

    Alter: bis 25 Jahre

    Seehund-Kolonie

    Neulich beim Abendessen in größerer Runde kamen die Fragen auf: was ist eigentlich ein See-Elefant? Und ein Seelöwe? Und überhaupt, ist die See-Kuh die Frau vom See-Elefanten? Nein liebe Cousine, das ist sie nicht! Lass mich Dir das mal erklären:

    Vor 105 Millionen Jahren, als der südliche Megakontinent Gondwana auseinanderbrach, wurde ein Gruppe von Säugetieren in Afrika isoliert und hat sich dort getrennt von allen andere

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  • Ordnung: Raubtiere, Familie: Hundsrobben, Gattung: See-Elefanten, Arten: Nördlicher See-Elefant (Mirounga angustirostris), Südlicher See-Elefant (Mirounga leonina)

    Verbreitung: nordamerikanische Pazifikküste von Alaska bis Baja California, Kolonien im Süden des Gebiets

    Länge: Weibchen bis 3 m, Männchen bis 4 m

    Alter: Weibchen bis 21 Jahre, Männchen bis 14 Jahre

    Nördliche See-Elefanten-Kolonie bei Big Sur, Kalifornien

    Ordnung: Raubtiere, Familie: Walrosse, Gattung: Walross, Art: Walross (Odobenus rosmarus)

    Verbreitung: circumpolar in der Arktis

    Länge: Weibchen bis 3 m, Männchen bis 3,5 m

    Alter: bis 50 Jahre

    Walross (Foto von NOAA)

    Menschen trinken Akohol oder rauchen Hasch, Pferde fressen haluzinogene Kräuter, Ziegen vergnügen sich mit haluzinogenen Flechten, Elefanten und Affen berauschen sich mit angegorenen Früchten und Delphine spielen mit Kugelfischen. Jedem seine Droge der Wahl!

    Während das rauschsüchtige Verhalten der anderen Tiere schon länger bekannt ist, ist das der Delphine neu. In einer BBC-Dokumentation werden Delphine gezeigt, die rund eine halbe Stunde lang einen Kugelfisch zwischen sich rumreichen und mit

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  • Gleich 4 neue Tiere wurden in den Tiefen des Nordatlantiks in der Nähe von Schottland gefunden: eine Schnecke, ein Wurm und zwei Muscheln. Solche Funde neuer Arten sind immer spannend, aber diesmal besonders, da sie all vermutlich zu einem ganz besonderes Ökosystem gehören: ihr Lebensraums ist wohl eine kalte Quelle (cold seep) im Meeresgrund, wo Methan und Hydrocarbongase aus der Erdkruste sprudeln. An solchen Quellen bilden sich ganz eigene Arten, deren Lebensgrundlage die anorganischen chemischen Verbindungen

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  • Fröhliche Weihnachten an alle, die dieses Fest feiern. Es ist weit über die christliche Religion hinaus verbreitet, unter anderem tief unters Wasser. Letzteres zumindest in Form von Namen diverser Meerestiere.

    Beispielsweise gibt es den von Tauchern und Schnorchlern in Korallenriffen heißgeliebte Weihnachtsbaumwürmer (Spirobranchus spec), die Plankton fressen und in den 100 Millionen Jahren ihrer Existenz viel zum Aufbau der Korallenriffe beigetragen haben. Mit etwas Glück

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  • Wenn wir hier in Deutschland von „kalt“ sprechen, sprechen wir de facto von gemütlichen Temperaturen. Zumindest im Vergleich mit der gestern veröffentlichten tiefsten Temperatur, die bisher natürlich vorkommend auf der Erde gemessen wurde: -92 bis -94 °C! Diese Temperatur wurde auf einem entlegenen Plateau in der östlichen Antarktis im August 2010 gemessen. Der bisherige Rekord lag bei -89.2 °C, gemessen 1983 an der Wostok Forschungsstation in der Ostantarktis.

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  • An der polnischen Ostseeküste ist ein toter Nördlicher Entenwal (Hyperoodon ampullatus) angespült worden. Warum ist das bemerkenswert? Weil diese Tiere normalerweise nur im Nordatlantik vorkommen, rund um Grönland und in der Barentssee beispielsweise.

    Ursprünglich lebten wohl mal ca. 50 000 dieser Entenwale, bis sie im 19.-20. Jahrhundert von Norwegern und Briten gejagt wurden.  Heutzutage werden sie nur noch um die Färöer-Inseln gejagt, aber trotzdem bleibt die Population klein und ihre Überlebenschancen

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