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Abgang Dinosaurier – Auftritt Knochenfische

Dinosaurier (Bild: Tom Westbrook)

Vor 66 Millionen Jahren trifft ein Asteroid die Erde. Der Aufprall hinterlässt den 180 km weiten, auf der heutigen Yukatan Halbinsel in Mexiko liegenden Chicxulub Krater. Die Explosion des Einschlags wirbelt eine riesige Staubwolke in die Atmosphäre. Die Erde verdunkelt sich, wird kälter, viele Pflanzen und Phytoplankton bekommen nicht mehr genug Licht für die Photosynthese und sterben. Ihnen folgen die Pflanzen- oder Phytoplankton-fressenden Tiere und die Raubtiere, die entsprechend auch nicht mehr genug Futter finden.

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Das weiße Gespenst

Seit Jahren lebt ein weißer Schweinswal (Phocoena phocoena) in der Ostsee, der sich aber nicht oft blicken lässt. Nur oft genug, dass die Geschichten um ihn nicht versiegen. Jetzt ist es wieder so weit: seit Anfang Juni ist der zu den Zahnwalen gehörende Schweinswal mehrfach gesehen worden, zuerst im Großen Belt zwischen den dänischen Inseln Fünen und Seeland. Diese Gegend ist Heimat der größeren der beiden Ostsee Schweinswal-Populationen.

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Lasershow für gruppendynamische Quallen

Quallen sind dumm. Dumm wie Wasser. Das könnte daran liegen, dass sie zu 98-99 % aus Wasser bestehen. Sie haben kein Gehirn – und damit wohl nur so viel Erinnerungsvermögen wie die Homöopathie den Wassermolekülen zugesteht - keine Augen sondern nur primitive Photorezeptoren und sie driften mit den Strömungen, ohne ihren Aufenthaltsort selber bestimmen zu können. Sie kommen zwar mitunter in Massen vor, aber wohl nur, weil die Strömungen sie eben so zusammentreiben bzw. zusammenhalten. So die ozeanläufige Meinung. Aber stimmt die denn? Nicht so ganz! 

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Zahnwale überleben seit Jahrmillionen ohne das Schlüsselprotein im Kampf gegen Viren

Menschen mit defekten Mx-Genen (Myxovirus-Gene) haben keine Chance gegen Viren wie Masern, HIV oder Grippe. Ebenso wenig andere Säugetiere, von Kühen bis zu Bartenwalen. Von den 60 untersuchten Säugetierarten haben alle außer den Zahnwalen funktionsfähige, protein-produzierende Mx-Gene, mit denen das Immunsystem sich gegen Viren wehrt. Wieso haben Zahnwale, zu denen unter anderem Pottwale, Schweinswale und Delfine gehören dann keine funktionsfähigen Mx-Gene? Und wie konnten sie über Millionen Jahre überleben? Das sind die Fragen, die als nächste auf die Wissenschaftler zukommen. 

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Ölriese gewinnt wieder

Karibus von Sean Clawson (via Flickr, CC)

In Alaska wird bald im Arktischen Ozean gebohrt. Und zwar im Coleville River Delta, das zum Lebensraum zweier Karibu-Herden gehört und mit seinem Reichtum an Fisch und Vögeln ein traditionelles Jagdgebiet für die Bewohner dieser entlegenen Region darstellt.

ConocoPhillips Ansinnen in dem „unbenutzen Flecken öffentlichen Landes“ zu bohren wurde zunächst 2010 abgelehnt, ein Jahr später dann doch erlaubt. Aber 5 Bewohner des nahe dem Delta gelegenen Ortes Nuiqsut haben sich vor Gericht gegen die Zerstörung des Deltas durch die geplante Infrastruktur (Brücken, Strassen, etc.) gewehrt und nun leider verloren. Das zuständige Gericht hat die Bohrungen erlaubt.

Schon im Dezember soll das erste Öl fließen. Das 1,1 Milliarden Dollar Projekt soll 16 000 Barrels Öl pro Tag liefern. Aber wohin bleiben die Karibus?

Quelle: Alaska Dispatch News