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Hitzewelle und Klimawandel

Hitzewellen hat es immer gegeben. Ebenso wie Dürren und Überflutungen. Sie gehören in vielen Regionen der Welt zu den natürlichen Wetterphänomenen. Wenn sie allerdings immer häufiger auftreten und wenn sie immer intensiver werden, dann ist das ein Hinweis auf Veränderungen im Klima. Also auf einen Klimawandel.

Gerade haben wir in Deutschland – ebenso wie in anderen Teilen Europas – eine Hitzewelle. Sie wurde ausgelöst durch heiße Saharaluft die am 27. Juni (Siebenschläfer! Wer also an die Bauernregel glaubt…) die iberische Halbinsel erreichte und sich von dort nach Osten ausbreitete. In Spanien, das inzwischen ein kurze Abkühlung hatten, hat am 3.7. schon wieder die nächste Hitzeperiode angefangen.

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Abgang Dinosaurier – Auftritt Knochenfische

Dinosaurier (Bild: Tom Westbrook)

Vor 66 Millionen Jahren trifft ein Asteroid die Erde. Der Aufprall hinterlässt den 180 km weiten, auf der heutigen Yukatan Halbinsel in Mexiko liegenden Chicxulub Krater. Die Explosion des Einschlags wirbelt eine riesige Staubwolke in die Atmosphäre. Die Erde verdunkelt sich, wird kälter, viele Pflanzen und Phytoplankton bekommen nicht mehr genug Licht für die Photosynthese und sterben. Ihnen folgen die Pflanzen- oder Phytoplankton-fressenden Tiere und die Raubtiere, die entsprechend auch nicht mehr genug Futter finden.

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Das weiße Gespenst

Seit Jahren lebt ein weißer Schweinswal (Phocoena phocoena) in der Ostsee, der sich aber nicht oft blicken lässt. Nur oft genug, dass die Geschichten um ihn nicht versiegen. Jetzt ist es wieder so weit: seit Anfang Juni ist der zu den Zahnwalen gehörende Schweinswal mehrfach gesehen worden, zuerst im Großen Belt zwischen den dänischen Inseln Fünen und Seeland. Diese Gegend ist Heimat der größeren der beiden Ostsee Schweinswal-Populationen.

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Lasershow für gruppendynamische Quallen

Quallen sind dumm. Dumm wie Wasser. Das könnte daran liegen, dass sie zu 98-99 % aus Wasser bestehen. Sie haben kein Gehirn – und damit wohl nur so viel Erinnerungsvermögen wie die Homöopathie den Wassermolekülen zugesteht - keine Augen sondern nur primitive Photorezeptoren und sie driften mit den Strömungen, ohne ihren Aufenthaltsort selber bestimmen zu können. Sie kommen zwar mitunter in Massen vor, aber wohl nur, weil die Strömungen sie eben so zusammentreiben bzw. zusammenhalten. So die ozeanläufige Meinung. Aber stimmt die denn? Nicht so ganz! 

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Zahnwale überleben seit Jahrmillionen ohne das Schlüsselprotein im Kampf gegen Viren

Menschen mit defekten Mx-Genen (Myxovirus-Gene) haben keine Chance gegen Viren wie Masern, HIV oder Grippe. Ebenso wenig andere Säugetiere, von Kühen bis zu Bartenwalen. Von den 60 untersuchten Säugetierarten haben alle außer den Zahnwalen funktionsfähige, protein-produzierende Mx-Gene, mit denen das Immunsystem sich gegen Viren wehrt. Wieso haben Zahnwale, zu denen unter anderem Pottwale, Schweinswale und Delfine gehören dann keine funktionsfähigen Mx-Gene? Und wie konnten sie über Millionen Jahre überleben? Das sind die Fragen, die als nächste auf die Wissenschaftler zukommen. 

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